Für Erwachsene

Psychotraumatherapie

„Traumata sind plötzliche oder lange anhaltende oder auch sich wiederholende objektiv oder subjektiv existenziell bedrohliche und ausweglose Ereignisse, bei denen Menschen in die Schutzlosigkeit geraten, der sogenannten traumatischen Zange.“   Michaela Huber

Die oben beschrieben Ereignisse sind sozusagen die Traumata selbst. Woran Betroffene meist leiden sind jedoch die Folgen, die dadurch ausgelöst werden: Ängste, Depressionen, Selbstverletzungen, Dissoziationen, Wiedererleben, Alpträume, Konzentrationsstörungen, Vorwürfe, Schuldgefühle, Beeinträchtigungen des Arbeits-, Beziehungs- oder Soziallebens, etc.

In der Arbeit mit Traumafolgestörungen ist es von der Haltung her wichtig diese als eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis zu sehen. Die Traumaarbeit mit dem KReST-Modell (Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie nach Lutz Besser, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) setzt sich aus 4 Phasen zusammen:

  1. Diagnostik
  2. Stabilisierung und Ressourceninstallation
  3. Traumabearbeitung durch Traumasynthese
  4. Abschied und Neuorientierung

In der Therapie wird individuell (zeitlich, methodisch, inhaltlich) mit jedem Patienten gearbeitet. Genauso wichtig ist es zu erkennen, ob es in der Therapie um Stabilisierung oder Traumabearbeitung geht.

Es können hier sowohl Erwachsene als auch Kinder behandelt werden.